Dieses Webangebot entstand: Auf dem Bezirkstag vor 2 Jahren unterbreitete Karl-Heinz Schnegelsberg den Vorschlag, den Ligabetrieb zukünftig über das Portal 64 durchführen zu lassen und ich entgegnete ihm damals, dass die Portal 64-Lösung des Programmierers Schröck nur eine von mehreren praxistauglichen Lösungen in der Umsetzung des Ligabetriebes darstellt. Ich brachte damals bereits den Chess Leaque Manager ins Spiel, jedoch wollten die anwesenden Vereinsvertreter sich mit dieser Thematik nicht auseinandersetzen. Nach dem letzten Bezirkstag setzte Klaus Powalla ohne Vorstandsbeschluss während der Saison 2015/2016 den Ligabetrieb kurzerhand auf das Portal 64, jedoch gab es dabei vieler Fehler in der Umsetzung. Die Auswertung des Ligabetriebes führte ich deshalb mit meinen Swiss-Chess-Dateien und nach Rücksprache mit Rainer Blanquett durch. Mit Beginn dieser Saison verwaltet nun der komm. TL Gerd Geißer den Ligabetrieb im Portal 64 und am gestrigen Sonntag hat er nun die Mannschaftsmeldungen aller Ligen im Portal veröffentlicht. Auf diesem Webangebot konnte ich bereits seit etwas mehr als 1 Woche die Aufstellungen veröffentlichen und nun werden einige Leser erkennen müssen, dass die groß angekündigte Spielgemeinschaft SSG Ahnatal/Zierenberg fehlt und stattdessen der Ahnataler SC 1969 in den Aufstellungen erscheint. Der Grund ist einfach, denn die Spielgemeinschaft ist kein Mitglied im HSV und kann daher im Portal nicht eingestellt werden. Aus meiner Sicht gab es von Anfang an nur 2 mögliche Lösungen des Problems: Die beiden Vereine aus Ahnatal und Zierenberg stellten beim Bezirksvorstand rechtzeitig vor Saisonbeginn einen Antrag, dem sie bereits einen detaillierten Vertrag beilegten. Der Bezirksvorstand hätte nun umgehend eine Sitzung des Erweiterten Vorstandes einberufen müssen, wo eine Anpassung der TO hätte beschlossen werden müssen. Darüber hinaus besteht aber ein weiteres viel schwerwiegenderes Problem. Nach der Satzung des Bezirks können nur Schachvereine und Schachabteilung Mitglieder des Bezirks sein, die darüber hinaus auch noch Mitglieder im Hessischen Schachverband sein müssen. Dies traf auf die Spielgemeinschaft zu keinem Zeitpunkt zu. Der Bezirksvorstand bemühte sich nie ernsthaft um eine Lösung. Als eigentlich betroffener BGB-Vorstand musste ich tatenlos zusehen, wie der 1. Vorsitzende eine Pseudo-Umfrage auf der Bezirkshomepage startete und nun eigenmächtig diesem Antrag zustimmte. Eine Satzungsänderung und eine Anpassung der Turnierordnung wäre selbstverständlich nur für den Geltungsbereich des Bezirks möglich gewesen und hätte zu Problemen mit dem HSV führen können. Aber dies hätte man dort vielleicht als Übergangslösung akzeptiert. Die zweite wesentlich bessere Lösung stellt einen Antrag beim Hessischen Schachverband dar, Spielgemeinschaften für den kommenden Spielbetrieb zuzulassen. Auch hier hätte man eine Satzungsänderung und eine Änderung der Turnierordnung nun beim HSV durchführen müssen. Bei der Turnierordnung gilt die HSV-TO in Teilbereichen auch zwingend für die Bezirke, wodurch die Bezirke keine separaten Änderungen vornehmen müssen. Bei unserer Satzung müsste auch der Bezirksvorstand eine Änderung herbeiführen. Lassen wir nun dieses Thema erst mal ruhen und hoffen auf eine spannende Saison ohne Probleme.  

 

Erhard Hübenthal  

 

Portal 64 Schachligen
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